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Montag, 26. März 2012 um 16:33 |
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Ein anderer Hotelgast hat mich gefragt: "Was habt ihr heute gemacht?" Ich: "Gar nix!" "Wie, gar nix?" "Na, gar nix." |
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Mittwoch, 14. März 2012 um 00:00 |
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Wir sind entlich angekommem. Nach 19h von Haustür zu Haustür können wir beim Rauschen des Meeres entspannen.
Fragen muss ich mich aber schon, warum wir so viel Strapazen auf uns nehmen um zu relaxen! Nachdem uns Michel äußerst pünktlich am Flughafen abgeliefert hat flogen wir mit Emirates nach Dubai. Die Boeing 737, in der wir eingepfercht waren, ist zweifelsohne ein Wunderwerk der Technik. Besonders bei der Leistung der Klimaanlage wurde nicht gespart. Nach ca. 5 Minuten in der Maschine war es so kalt, dass sogar ein Eskimo den dicken Pulli übergeworfen hätte. Auch das Betteln und Flehen einiger Passagiere konnte das Flugzugpersonal nicht dazu erweichen den den Kühlschrank mit Flügeln auf Zimmertemperatur zu heizen.
Nach einer angemessenen und unspektakulären Auftauphase von Dubai nach Colombo gings mit dem Driver und seinem 50PS-Vehikel 4,5h in Richtung Tangalle. Alter, Road Rage bekommt hier eine ganz ander Dimension. Hier ist alles gleichzeitig und nebeneinander auf der Straße. Lastwagen, Bus, Auto, Tuk Tuk, Motorrad, Fahrrad, Fußgänger UND Kühe. Von oben mag es aussehen wie Ameisen in heller Aufregung, weil ein garstiges Kind mit einem Stock im Haufen bohrt, doch wenn man in einem der Vehikel sitzt, dann ist das als sei der Sonderausverkauf am Wühltisch bei H&M ausgebrochen.
Nach dem Höllenstraßenwahnsinn sind wir dann doch gesund, aber geschafft an unserer Unterkunft angekommen. Zur Begrüßung gabs noch einen tollen Smoothie und eine tolles Abendessen vom Buffet.
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Mittwoch, 07. März 2012 um 21:45 |
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Am Montag fliegen wir nach Sri Lanka. Ich werde hier regelmäßig von unseren Erlebnissen berichten und tolle Fotos präsentieren.
Übrigens
Wir sind während des ganzen Urlaub auf meiner deutschen Handynummer zu erreichen. Holidayphone.de leitet euer Anrufe, ohne Mehrkosten, zu mir weiter. |
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Donnerstag, 01. Dezember 2011 um 19:15 |
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Ich liefere gute Arbeit ab. Ist meine Arbeit nicht gut, dann ist sie schlecht, weil die zweite Klasse einfach eins zu wenig ist.
Was macht meine Arbeit zu guter Arbeit?
Meine gute Arbeit ist geplant, präzise und schnell erledigt.
Was bedeutet geplant?
Planung bedeutet, dass ich mir einen Überblick verschaffe über den (Teil-)Bereich für den ich zuständig bin. Diesen Überblick fülle ich dann, wenn zuträglich vollständing, mit Details bis sich mir ein anprechendes, interpretationsfreies Bild darbietet. Anschließend optimiere ich das Bild.
Die Form des Plans ist nicht zwangsweise eine Schriftliche. Bei vergleisweise kleinen Aufgaben entsteht das Bild vor meinem geistigen Auge. Wobei das nicht der Regel entspricht.
In den meisten Fällen formuliere ich den Plan auf eine standartisierte, "allgemein verständliche" Art. Dies macht mir auch das Leben erheblich einfacher wenn eine Rücksprache notwendig ist und ich als Grundlage ein sinnvoll beschriebenes Blatt Papier vorweisen kann.
Planung hilft mir auch dabei unberücksichtigte Fallstricke im Vorhinein zu erkennen und schützt mich davor einen Großteil meiner Arbeit verwerfen und von Vorne zu beginnen zu müssen.
Woher kommen Präzision und Schnelligkeit?
Beides ist ein direktes Resultat daraus, dass ich meine Werkzeuge sehr gut beherrsche. Für mich reicht es nicht aus grundsätzlich zu wissen welches Werkzeug für welche Aufgabe zu nutzen ist. Mich führt die Aufgabe - intuitiv - zum richtigen Werkzeug auf eine Art und Weise bei der ich über die Anwendung des Werkzeugs nicht nachdenken muss. Nur so paaren sich Präzision und Schnelligkeit.
Noch ein Link für den Weg
Die minimalen Anforderungen an Professionalität, die auf Clean Code Developer formuliert sind, beschreiben das Ideal eines Profis, so wie ich in mir vorstelle ( ... und nicht nur im Bereich Software-Entwicklung). |
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Donnerstag, 20. Oktober 2011 um 20:41 |
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Kennen sie das: Manchmal beißen sie sich an etwas Neuem die Zähne aus. Sei es im Sport, in der Arbeit oder bei Hobbys. Wenn sie aber nicht aufgeben, dann platzt plötzlich der Koten und sie konnen es immer wieder nahezu mühelos wiederholen. Sie haben gelitten, gelernt und profitieren anschließend davon nicht weiter gemacht zu haben.
So ging es es mir kürzlich auch. Und glauben sie mir, ich habe für den Lernerfolg sehr gelitten. Doch das Universum war mit hold und hat mir die Türe geöffnet. Vielen Dank dafür!
Eine neue Erkenntnis zu haben ist super für mich. Es ist ein erhebendes, ja, fast schwebendes Gefühl. Das neu Erlernte motiviert mich es voller Tatendrang anzuwenden. Ich fühle mich dann eins mit dem Universum. Einfach cool!
Was ich gelernt habe? Ach ja. Mit der ruhigen (Führungs-)Hand komme ich nur einen Teil der Strecke. Ab jetzt ist es zuträglich auch mal in Ärsche zu treten! |
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Dienstag, 11. Oktober 2011 um 19:40 |
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Neulich machte die Mutter meiner Freundin eine interessante Aussage: “Ihr seit die erste Generation, die auf nichts verzichten muss.“
Maximalismus für alle
Meine Großeltern, die Kriegsgeneration, hatten durch den 2. Weltkrieg viele Entbehrungen erlebt. Ihnen fehlte es sogar am Nötigsten. Deshalb ist es für mich nicht verwunderlich, dass sie alles daran setzten diesen Umstand zu ändern. Mit Erfolg, getragen von der wachsenden Wirtschaft der Nachkriegszeit, häuften sie immer mehr Hab und Gut an. Und je mehr sie hatten, desto besser ging es ihnen.
Dieses Streben nach materiellen Besitz haben sie an ihre Kinder weiter gegeben.
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Dienstag, 12. Juli 2011 um 19:05 |
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In der Dokumentation Food Inc. wird eindrucksvoll gezeigt welche Auswirkungen die Massenproduktion von Fleisch und die Monopolisierung der Lebensmittelindustrie auf unser "täglich Brot" haben.
Ich bin, was die Verarbeitung von Tieren zu Nahrungsmitteln angeht, nicht zimperlich. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und mir ist bekannt, dass Koteletts nicht auf Bäumen wachsen. Food Inc. hat jedoch meine Einstellung zum Tiere essen geändert. Mein nächster McDonalds-Besuch ist in weite Ferne gerückt.
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Samstag, 25. Juni 2011 um 14:35 |
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Neulich trat ein junger Kollege in einen Gruppe namens "100% treu und stolz drauf" bei. Ich habe ihn geraten sofort wieder auszutreten. Er fragte mich - durchaus berechtigt: "Warum?"
Es ist doch so, dass, wenn man eine "normale" Beziehung mit einer Frau eingeht, es implizit als vereinbart gilt, dass man keine anderen Geschlechtspartner mehr hat. Wenn man nun bei einer Frau damit wirbt treu zu sein, dann ist das so als würde ein Autoverkäufer damit werben, dass seine Autos fahren. Kein ernsthafter Käufer würde sich davon überzeugen lassen und die Kompetenz des Verkäufers in Frage stellen. Somit bestätigt auch jeder, der sich mit dem Label "100% treu und stolz drauf" brandmarkt seine Inkompetenz in Sachen Beziehung. |
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Dienstag, 14. Juni 2011 um 22:48 |
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Ich fahre gerne Audi - und mag auch Mercedes. Ich habe Vorurteile gegen BMW-Fahrer - und auch gegen TT-Fahrer. Ich mag Wiener Schnitzel - und auch Sushi.
... verstehst Du? |
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