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Warum bin ich stolz auf meine Arbeit? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 01. Dezember 2011 um 19:15

Ich liefere gute Arbeit ab. Ist meine Arbeit nicht gut, dann ist sie schlecht, weil die zweite Klasse einfach eins zu wenig ist.

Was macht meine Arbeit zu guter Arbeit?

Meine gute Arbeit ist geplant, präzise und schnell erledigt.

Was bedeutet geplant?

Planung bedeutet, dass ich mir einen Überblick verschaffe über den (Teil-)Bereich für den ich  zuständig bin. Diesen Überblick fülle ich dann, wenn zuträglich vollständing, mit Details bis sich mir ein anprechendes, interpretationsfreies Bild darbietet. Anschließend optimiere ich das Bild.

Die Form des Plans ist nicht zwangsweise eine Schriftliche. Bei vergleisweise kleinen Aufgaben entsteht das Bild vor meinem geistigen Auge. Wobei das nicht der Regel entspricht.

In den meisten Fällen formuliere ich den Plan auf eine standartisierte, "allgemein verständliche" Art. Dies macht mir auch das Leben erheblich einfacher wenn eine Rücksprache notwendig ist und ich als Grundlage ein sinnvoll beschriebenes Blatt Papier vorweisen kann.

Planung hilft mir auch dabei unberücksichtigte Fallstricke im Vorhinein zu erkennen und schützt mich davor einen Großteil meiner Arbeit verwerfen und von Vorne zu beginnen zu müssen.

Woher kommen Präzision und Schnelligkeit?

Beides ist ein direktes Resultat daraus, dass ich meine Werkzeuge sehr gut beherrsche. Für mich reicht es nicht aus grundsätzlich zu wissen welches Werkzeug für welche Aufgabe zu nutzen ist. Mich führt die Aufgabe - intuitiv - zum richtigen Werkzeug auf eine Art und Weise bei der ich über die Anwendung des Werkzeugs nicht nachdenken muss. Nur so paaren sich Präzision und Schnelligkeit.

Noch ein Link für den Weg

Die minimalen Anforderungen an Professionalität, die auf Clean Code Developer formuliert sind, beschreiben das Ideal eines Profis, so wie ich in mir vorstelle ( ... und nicht nur im Bereich Software-Entwicklung).